Lastabotn

Der Bergbau prägt Lastabotn seit etwa 200 Jahren, war aber leider nie besonders rentabel. Trotzdem hat er Leben und Aktivität in den Fjord gebracht, und sichtbare Spuren des Bergbaus finden sich noch heute in der Gegend.

Seit 1745 wurde in Lastabotn mehrmals Bergbau betrieben, jedoch leider nie sehr rentabel. Der Bergbau zog sowohl einheimische als auch ausländische Arbeiter an, darunter deutsche und andere Bergleute. Die “Enighetens Kobberværk” wurde 1764 gegründet, doch nach einigen Jahren kam es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Eigentümern, und der Transport des Erzes zu einer Schmelzhütte in Hjelmeland wurde zu teuer.

Während der Bergbauzeit herrschte reges Treiben in Lastabotn. Die ausländischen Arbeiter wurden im Fjord herzlich aufgenommen, und einige heirateten sogar Frauen aus der Gegend. Nach der Einstellung des Bergbaus zogen viele in andere Bergbausiedlungen weiter. Englische Investoren nahmen den Bergbau 1868 wieder auf, jedoch erneut ohne Erfolg. 1915 versuchten sich auch Einwohner von Stavanger im Bergbau, allerdings ebenfalls ohne großen Erfolg.

Heute sind die Minenstollen geschlossen, doch sind in der Gegend noch immer Spuren des Bergbaus sichtbar, und das Gestein trägt die Spuren von Kupfererz.

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